TGRB, VITJA, ME IN A MILLION, THEIR DECAY, S!DBHS

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Was für ein geiles Line-Up hat Pengu Booking denn da zusammen gestellt? Manuel Hergenhahn von Pengu Booking freut sich wieder auf seine Homies THEIR DECAY: “Naturlich freue ich mich auf alle Bands, die ich hole. Auf wen ich mich aber jedes Mal wieder freue, sind natürlich THEIR DECAY, wir sind gut befreundet und es ist schön zu sehen, wie sich die Jungs bei jeder Show in Wiesbaden neue Fans erspielen.”

Der Einlass verspätete sich leider um eine dreiviertel Stunde aufgrund von technischen Problemen: Die Lichtanlage der Kreativfabrik machte Schwierigkeiten. Dennoch strömten die knapp einhundertdreißig Besucher in freudiger Erwartung in den Club, um das erste Abschiedskonzert von STOP! DEATH BEHIND HER SMILE zu sehen. Der Mannheimer Vierer war gut aufgelegt und spielte ihr Set zügig herunter. Schade, dass diese Band bald das Zeitliche segnen wird.

THEIR DECAY waren, wie oben gesagt, schon ein paar Mal in der Krea – doch dieser Gig war ihr lautester, nassester und auch spaßigster. Insbesondere bei dem Ohrwurm “Hello Unfaithful” wurde lauthalts mitgegröhlt. Auf neue Musik darf man sich auch schon bald freuen, denn die Jungs haben zurecht einen Plattenvertrag einsacken können.

Mit ME IN A MILLION lief dann die erste der drei großen Bands des abends auf: Der Longplayer “Still In The Balance” erscheind im Mai über Redfield Records. Obwohl die Band viel Bühnenbewegung zeigte und die zwei Fronter Jules und Luke sich große Mühe gaben, kann der Auftritt nicht als riesen Erfolg verbucht werden. Vielleicht, weil alle Ansagen und Bewegungen einstudiert wirkten. Das Publikum ging mehr und mehr verloren: an die Theke, zu den Merchständen der anderen Bands oder nach draußen zum Rauchen. ME IN A MILLION fehlt das Image einer Hardcore-Band, welches sowohl VITJA als auch THE GREEN RIVER BURIAL inne haben.

Die extrem auf Technik ausgelegten VITJA durften dann wieder mit dem Publikum feiern und überzeugten an allen Enden. Es ist mit Freude zur Kenntnis zu nehmen, das so technischer Metal wie auf dem Debüt “Echoes” auch in der Wiesbadener Szene anschlägt. Sänger David konnte sein Mikro mehrfach an die ersten Reihen abgeben – es war allen ein Fest! VITJA waren die beste Gruppe an diesem Abend.

Zu THE GREEN RIVER BURIAL bleibt nicht viel zu sagen: so gut wie immer, wobei manche Besucher sagen, dass dieses Mal sogar noch besser war! Die Frankfurter Band ist auf dem besten Weg größer und größer zu werden – die vier Jungs tun einiges dafür. Danke für einen langen Abend, der sich durch lange Umbaupausen und die Verzögerung zu Beginn bis weit nach Mitternacht zog. Langeweile sah man den Besuchern nur bei ME IN A MILLION an.

“Die Show hat mir echt gefallen auch wenn die Besucherzahl leider noch nicht gereicht hat, um schwarze Zahlen zu schreiben,” teilte der Chef von Pengu Booking, Manuel, nach der Show mit. Dafür war das Konzert ansonsten ein voller Erfolg.

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