Songs zum Autofahren

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Die ultimative Roadtrip-Playlist

Wir bewegen uns in dem gefährlichen Spagat zwischen den letzten Sommertagen und dem unausweichlichen Herbstbeginn. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber in mir weckt dieser Zeitraum den Wunsch nach einem letzten Spätsommerabenteuer. Also habe ich die ultimative Roadtrip-Playlist zusammengestellt!

BRAND NEW und THIS WILD LIFE

“Mixtape” von BRAND NEW läuft, als ihr die letzten Sachen in den Kofferraum schmeißt und dann, nach der Diskussion, wo es eigentlich hingehen soll, endlich losfahrt. Bei THIS WILD LIFEs “Concrete” kurbelt ihr das Fenster herunter und singt, so laut ihr könnt, mit, während der Fahrtwind eure Haare klischeemäßig durcheinanderbringt.

BEARTOOTH

Aber natürlich kann dieser eine hardcore-liebende Freund auf dem Rücksitz irgendwann nicht mehr die Klappe halten, und ihr einigt euch auf “The Lines” von BEARTOOTH. Zugegeben, der Song ist vielleicht nicht die naheliegendste Wahl, aber spätestens beim Refrain ist euch das egal. Und der Schrei am Ende ist sowieso das Beste am ganzen Song. Oh, und außerdem werdet ihr euch garantiert näher miteinander verbunden fühlen, wenn ihr zusammen “We are the sons! We are the daughters! The generation of disorder!” schreit.

THE AMITY AFFLICTION, NECK DEEP und HANDS LIKE HOUSES

Jetzt, wo ihr euch schon darauf eingestellt habt, könnt ihr auch gleich noch “Don’t Lean On Me” von THE AMITY AFFLICTION hinterherschieben, denn der Chorus hat nicht umsonst so viele “i”-Laute: Man muss einfach mitsingen! Genau wie bei NECK DEEPs “Gold Steps”. Schön wär’s, wenn sich der Text nur durchs Mitsingen so einfach in die Tat umsetzen ließe.

Nach einer Pause geht es weiter mit “Revive”, der entschleunigten Version von HANDS LIKE HOUSES’ “Introduced Species”. Und der Vers “We don’t belong here” lässt euch – mehr oder weniger ernsthaft – darüber nachdenken, wie es wäre, in die Heimat der fünf Australier auszuwandern.

CITIZEN und MAYDAY PARADE

Langsam geht die Sonne unter, und “Tracking Time” von CITIZEN begleitet das Gefühl eures erschöpften Körpers. Ja, den ganzen Tag im Auto zu sitzen ist auch anstrengend. Von der leeren Autobahn aus könnt ihr zu MAYDAY PARADEs “12 Through 15” sehen, wie die Sonne, gemeinsam mit eurer Hoffnung, heute noch irgendwo anzukommen, endgültig hinter den Häusern verschwindet. Aber solange Musik da ist, ist alles gut.

ALL TIME LOW und TWENTY ONE PILOTS

Die Party geht mit “Hello Brooklyn” von ALL TIME LOW trotzdem weiter, und die Lichter der Stadt leuchten plötzlich viel heller als sonst, und vielleicht passiert das nur, weil ihr immer noch glücklich seid und Spaß habt.

Ihr seid fast an eurem Ziel, da seht ihr plötzlich rote Bremslichter. Anscheinend seid ihr nicht die Einzigen gewesen, die die Idee hatten, irgendwohin zu fahren. Zeit für “Car Radio” von TWENTY ONE PILOTS. Und sollte euch tatsächlich auf dem Weg jemand das Autoradio geklaut haben, müsst ihr es halt selber singen.