FLASH FORWARD – Apollon

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Aus Wesel nach Berlin: Das Debüt-Album “Games, Cheats & Fakes” nahmen FLASH FORWARD noch in ihrer Heimat auf. Für “Apollon” ging es in die Hauptstadt Berlin. Die Band verkündet, dass sie sich weiter entwickelt hätten und nun reifer sei. Vom Pop-Punk hin zum Alternative Rock – das ist die musikalische Reise zwischen den zwei Veröffentlichungen.

Vom Punk ist auf “Apollon” in der Tat kaum mehr eine Spur mehr zu finden; große Rock-Refrains haben die rotzige Seite abgelöst. Auch die Gangshouts in “What’s On Your Mind” klingen nach Stadion. Dass der Backgroundgesang nicht blechern klingt, ist Flo Nowack aus den Dailyhero Studios zu verdanken.

FLASH FORWARD haben auf Spritzigkeit und Kurzweile gesetzt – und das Konzept geht auf. Die zehn Lieder sind ein perfekter Soundtrack für die Sommermonate in denen man sich so unbeschwert fühlt. Der einzige Kritikpunkt liegt in der fehlenden Abwechslung: Die richtige Rock-Nummer und die richtige Ballade fehlen – “Apollon” ist schon zu rund!

7 von 10 Punkte auf der “what-happened-to-the-good-old-days”-Skala