FIST OF CHANGE – Memento Mori

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“Memento Mori” von FIST OF CHANGE erschien schon im Dezember letzten Jahres und soll für die Melodische Hardcore-Fraktion sein, doch die Musik der Band könnte schon eher dem reinen Hardcore zugerechnet werden. Die Bühne wurde schon mit Bands wie NASTY oder THE GREEN RIVER BURIAL geteilt – und auch der Stil dieser Gruppen ähnelt FIST OF CHANGE. Das gilt zumindest für “Free Our Minds”.

Viel melodischer à la STICK TO YOUR GUNS wird es mit “Catch Twenty Two” und “Crooked Glass”, zwei melodiegeleiteten Stück. Hier kommen Cleanvocals beziehungsweise Sprechgesang zeitweise zum Einsatz – beides sorgt für Abwechslung auf der EP.

Mit “Pursuit Of Happiness” (geiles Riffing!) gibt es dann eine Mischung aus den bisher genannten Kategorien; der Titletrack selbst hat dann wiederum einen ganz anderen Charakter: Gitarrengezupfe wird hier in den Raum gestellt und verzerrter Sprechgesang lässt die Scheibe ruhig und besinnlich ausklingen.

FIST OF CHANGE wissen wie man Songs schreibt – fünf zum Teil spannende, aber nicht zu einhundertprozent packende Songs bietet ihre CD “Memento Mori”. Die junge Band hat definitiv Respekt für dieses Werk verdient.

7 von 10 Punkte auf der “your-fault-will-be-my-demise”-Skala