FALLEN FORTRESS OPEN AIR 2016

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Festivalstimmung am Pfälzer Wald

Am 3. September fand das alljährliche Fallen Fortress Open Air in Bad Dürkheim statt. Das Festival gibt es nun schon seit 2004, zunächst unter dem Namen Rock die Burg. Doch nach dem Umzug von der Hardenburg auf das Sportgelände des Stadium Trift vor 2 Jahren wurde es zu Fallen Fortress Open Air, kurz FFOA, umbenannt. Mit lokalen Bands wie HEART//DOWN oder DIE! SHE SAID sowie den internationalen Acts I KILLED THE PROM QUEEN, TAPED und NOVELISTS bietet das Festival eine große Auswahl für alle Hard- und Metalcorefans.

Am frühen Nachmittag war es dann endlich soweit: DIE! SHE SAID eröffneten das FFOA. Anfangs füllte sich der Bereich vor der Bühne noch recht langsam, was vermutlich auch an der Sonne lag, die unermüdlich auf den Platz schien. Zum Glück bat das Gelände einige Schattenmöglichkeiten, wie zum Beispiel den Biergarten. Nach SECOND AID kamen die Besucher so langsam in Festivalstimmung und es gab schon den ein oder anderen Pit.

TAPED aus Liechtenstein konnten die Menge gut mitreißen und lieferten eine solide Performance. Wer Punkrock mag, kam bei ROGERS aus Düsseldorf auf seine Kosten. Soundtechnisch gab es zunächst keine größeren Probleme, doch als NOVELISTS auf der Bühne standen, waren die Vocals zu leise eingestellt, was das Publikum jedoch nicht davon abhielt, ordentlich zu feiern. Die Progressive Metalcore-Band aus Paris brachte noch einmal frischen Wind bevor es dann Zeit für den letzten Act des Abends war.

Die Headliner I KILLED THE PROM QUEEN waren auf jeden Fall das Highlight für viele Besucher und bildeten einen würdigen Abschluss des Festivals mit ihrem Klassiker “Say Goodbye”. Wer jetzt noch nicht genug hatte, konnte bei der Aftershowparty im Getränkezelt den Abend ausklingen lassen.

Neben den Bands waren weitere Merchandisestände vertreten, wie zum Beispiel von Sea Shepherd, Octopus Apparel und Tyrant Street Wear. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Es gab leckere Cupcakes, Getränke und auch gutes veganerfreundliches Essen, was alles zu fairen Preisen angeboten wurde.

Durch die familiäre Atmosphäre, das gute Wetter und die abwechslungsreiche Musik war das FFOA ein tolles Festival, für das es sich auf jeden Fall lohnt in die Pfalz zu fahren. Das Ganze wird übrigens durch eine Menge Freiwilliger des Rock die Burg e.V.s auf die Beine gestellt, die sich meiner Meinung nach jedes Jahr übertreffen.