BLOODPUNCH – Our Deepest Hell

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Mit modernem Metal haben Bloodpunch aus Greifswald Ende 2015 ihre CD “Our Deepest Hell” veröffentlicht. “The Gods Return” drückt mit modernem Metal nach vorne und vermittelt positive Laune. Doch schon zwei Songs später fällt auf: Alles klingt gleich.

“Ambush” oder “World At War” bieten nichts Neues: Melodic Death Metal-Riffing trifft auf Growls. Die Melodien sind schlecht herausgearbeitet: das liegt nicht an Bloodpunchs Songwriting per se. Der Sound von “Our Deepest Hell” zeigt insbesondere in den Höhen seine Schwachpunkte, wobei auch die Bässe drückender sein müssten. Typisch Underground-Metal: alles klingt okay, aber nicht überzeugend. Das Gleiche gilt für die Lyrics. Schon der Albumtitel “Our Deepest Hell” sowie Phrasen sorgen für Augenrollen wo eigentlich Headbangen stehen sollte. Ein Beispiel gefällig?

left for dead

Die Emotionslosigkeit auf Seiten des Hörers wird von durchschnittlichen Metal in der Mitte zwischen Gefrier- und Siedepunkt gehalten. Daran ändern auch die anzügliche Bilder auf der Facebook-Seite von Bloodpunch nichts.

4 von 10 Punkte auf der “tiefste-Hölle-und-tiefstes-Tal”-Skala