BEYOND ALL RECOGNITION – Beyond All Recognition

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Als einzigartige Dubcore-Band gegründet, haben sich BEYOND ALL RECOGNITION schon immer bezeichnet. Aber das ist Quatsch. Das haben wir schon im Review zu “Drop = Dead” geklärt. 2016 sind wir also keinen Schritt weiter – nur die PR-Mitteilung liest sich, als ob BEYOND ALL RECOGNITION immer noch der Shit wären.

Begabt … neue Möglichkeiten … etwas völlig Neues, das noch keine Band gemacht hat … das perfekte Timing … nach Monaten harter Arbeit … werden weiterhin begeistern

Das geht so weiter. Wo auch immer “Beyond All Recognition” recordet wurde – das verrät die Pressemappe nämlich nicht –, es klingt nicht einzigartig. Die Whoop Whoop- und Unz Unz-Effekte von “Drop = Dead” wurden zugunsten eines industrielleren Klangs reduziert. Auch wenn BEYOND ALL RECOGNTION 2016 runder klingen, fehlt dem Album jegliches Hitpotenzial. Mehrere Hördurchgänge über einen längerem Zeitraum helfen auch nichts. Was hängen bleibt: Ein Song klingt nach SLIPKNOT. Und es gibt eine Ballade – irgendwo am Ende der CD.

Wenn das alles ist, das eine Sony-Band zu bieten hat, ist der Plattendeal nicht verdient. Das einzige, das BEYOND ALL RECOGNITION haben, sind Connections in der schwedischen Metal-Szene: ENGEL, DEAD BY APRIL, SOILWORK. Unsere Meinung: Experiment gescheitert. Und bitte nicht mehr so hochstapeln.

4 von 10 Punkten auf der “it-is-too-late-to-turn-back-time”-Skala