AStA Sommerfest Mainz 2014

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2014 wurde das AstA-Sommerfest der Johannes Gutenberg-Universität Mainz erstmals von einer externen Agentur, bouq., organisiert. Prompt liegt dem Campus-Fest ein spannendes neues Konzept zugrunde: “Zirkel der Kulturen”. Die Definition fällt bei einem Blick auf die Musik-Genre denkbar leicht: Verschiedenste Musik-Kulturen finden im Line-Up ihren Platz. Die Bühnen wurden nach Geschmäckern über den Campus verteilt.

Es gab je eine Singer-Songwriter-, Soul-, Hip-Hop-, House-, Reggae & Alternative- sowie Rock-Stage. Alle natürlich in fußläufiger Umgebung zwischen den universitären Lehr- und Lerngeäuden gelegen. Das Gesamtbild wurde von einem Künstlermarkt auf dem Forum, Tanzshows und zahlreichen Getränke- und schwer auffindbaren Essensständen abgerundet.

Auf der Rock-Bühne, mit freundlicher Unterstützung von Rockland Radio, traten von der Mittagsstunde bis kurz vor Mitternacht insgesamt zehn Musikgruppen auf. Leider versammelte sich erst zum späten Nchmittag hin eine nennenswerte Zuschauerzahl, die unter anderem die spacigen THE C-TYPES oder die klassischen Geragen-Rocker NITRIBITTS zu sehen.

Als Alternativprogramm wurden beispielsweise der Rapper AZAD oder die Reggae-Gruppe GANJAMAN gebucht, die wohl zu den berühmtesten Acts des Sommerfestes zählten. Doch auch das gefühlvolle Mainzer Dou BENDER & SCHILLINGER begeisterte einmal mehr mit ihrer verträumt-tiefgängigen Musik.

Zurück zur Rock-Stage! Die Indie-Rocker KOLOR waren eine der positiven Entdeckungen des Campus-Festes, da sie Rock mit atmosphärische Elektro-Klängen und schmissigen Pop gekonnt kombinierten. Im Anschluss spielten MY GLORIOUS ihr Set voller Alternative Rock, der etwas härteren Gangart. Jedoch standen die Wiener unter Strom – leider nicht im positiven, sondern gestressten Sinne. Daher wollte der Funke nicht so ganz überspringen.

Wirklich erfolgreich war der Auftritt von der HÄNGERBAND – die Wiese vor der Bühne war gefüllt, niemand saß mehr auf dem Boden. Ganz im Gegenteil: Es wurde ausgelassen gefeiert und getrunken. Mit der HÄNGERBAND gab es sechzig Minuten Hard Rock auf die Ohren. Ebenfalls positiv war der Gig von SUGAR FROM SOUL, nach deren Stagetime die Party auf dem Campus noch lange nicht vorbei war.