AMON AMARTH Releaseshow Berlin

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Der 25. März ist ein besonderer Tag für AMON AMARTH: Release ihres zehnten Longplayers “Jomsviking”. Es ist aber auch ein besonderer Tag für alle Berliner Wikinger: Releaseshow im PBHFClub. Schon lange vor Einlass stehen die Ersten mit Trinkhörnern bewaffnet am Eingang. Um kurz nach acht Uhr betreten AMON AMARTH nacheinander die hüfthohe Stage des kleinen Clubs. Das Publikum reckt die Hörner zur Begrüßung in die Luft. In intimer Atmosphäre spielen heute nur die Schweden: keine Vorband, kein Bühnenaufbau. Nur Metal.

Raise your horns, raise them up to the sky, we will drink to glory tonight

First Kill”, “Way Of The Vikings”, “Raise Your Horns” und “At Dawns First Light” sind die neuen Lieder, welche mit Bedacht zwischen Klassikern wie “Valhalla Awaits”, “Cry Of The Black Birds” oder “Death By Fire” eingesetzt werden. Durch die Songauswahl und -Reihenfolge halten die fünf Skandinavier den Spannungsbogen über eineinhalb Stunden aufrecht.

Zwischen den Songs interagierte Hauptvikinger Johan Hegg mit den Fans. Mit geübten Zurufen á la

Guten Abend, Berlin! Wie geht’s?

sorgte er für gute Stimmung und so manch erstaunte Gesichter im Publikum. Und das nicht ohne Grund: Das Deutsch des Schweden war nahezu akzentfrei.

Auch das vom Publikum eingeforderte “Guardians Of Asgaard” wurde gespielt: Johann Hegg könnte auf die Textsicherheit der Fans bauen. Doch auch AMON AMARTH spielten sicher: Abgesehen vom Sound der Location, spielten die Schweden sehr nah am Klang der Alben. Bis auf Intros und Streicher kam hier nichts vom Band.

Der Abend war besonders, da das Konzert in kleiner Atmosphäre stattgefunden hat und Amon Amarth alle Hits gespielt haben, die das Publikum hören wollte. Auch wenn der Band die Routine anzumerken war, siegte das Wir-Gefühl. Fans und Band verschmolzen zu einer Einheit.